Wo bin ich gerade unterwegs

Mein aktuelles München-Spaziergänger-Tagebuch

Donnerstag, 19. Januar: Im Stadtbezirks Schwanthalerhöhe beginnt die Landsberger satraße, die bis nach Pasing entlang der alten Landstraße führt. Auf der Südseite der Landsberger Straße finden wir viele alte Häuser, beginnend mit der Augustiner Brauerei. Die Norseite war lange Bahngelände und wurde in den letzten zwei Jahrzehnten völlig neu gestaltet inklusive Hochhaus.

Mittwoch, 18. Januar: Harlaching halt, bei eisigem Wind sind wir in Harlaching unterwegs und schauen uns die Villen an und fragen uns ständig: Kommt da jetzt Derrik raus?

Montag, 16. Januar: Immer wieder sind wir erstaunt darüber, wie viel wunderschöne alte Villen es in München gibt. Heute haben wir eine Auswahl an der Grenze zwischen Nymphenburg und Neuhausen besucht, nebst Nymphenburger Stichkanal, Käthe-Kollwitz-Gymnasium und einigen neueren Wohnanlagen.

Donnerstag, 12. Januar: Ein Spaziergang in Waldtrudering ist ein guter Anlass sich mit der deutschen Kolonialgeschichte zu befassen. Fast alle Straßemnamen haben einen Bezug dazu und auf den recht neuen Erklärschildern finden wir einige Basisinformationen.

Mittwoch, 11. Januar: Südlich des Nymphenburger Kanals, westlich der Eisenbahn rund um das Schloss Nymphenburg war ich in Neupasing und Obermenzing unterwegs

Montag, 9. Januar: Die Straßennamen verraten schon: Wir sind in der Blumenau, an der Grenze zwischen den beiden ehemals selbständigen Gemeinden Hadern und Pasing.

Sonntag, 8. Januar: Das Westend ist immer etwas Besonderes: Einst ein rotes Viertel mit viel Industrie und Handwerk, aber auch mit bürgerlichen Einsprengseln, heute ein aufgewertes Viertel mit den entsprechenden Folgen, wären da nicht die vielen Genossenschaftwohnungen, deren Einwohner:innen das Viertel auch prägen.

Samstag, 7. Januar: In Englschalking haben wir ein Labyrinth an kleinen Wegen und Sträßchen rund um den Pachmayrplatz gefunden mit schönen Gärten, teils außergewöhnlichen Häsern und sehr viel Grün dazwischen.

Freitag, 6. Januar: Rund um die Plattlinger Straße gibt es ein Solln, das von neuen Häusern geprägt ist, die nicht immer schön sind – jedenfalls nicht für uns. Da freuen wir uns doch über geschmückte Gärten und kleine Denkmäler.

Mittwoch, 28. Dezember: Im südlichen Teil des Schalchthofs hat sich in den letzten Jahren viel getan, das neue Volkstheater wurde fristgerecht und erstellt innerhalb des Budgets eröffnet, das Bahnwärter Thiel-Gelände hat sich zu einer whren Kulturstatte gemausert und verschiedene Restaurants sich entstanden. Trotzdem gibt es noch den städtischen Schlachthof, einst als Maßnahme zur Verhinderung von Seuchen außerhalb der Stadttor angelegt, nun mitten in der Stadt gelegen und zum Glück nicht privatisiert.

Dienstag, 27.Dezember: Auf dem Weg zu einem der wenigen Weihnachtsmärkte, die auch zwischen den Jahren geöffnet haben durchqueren wir den südlichen Olympiapark bei schönem Wetter und in Begleitung vieler anderer Spaziergänger/innen.

Montag, 12.Dezember: Ganz früher stand hier mal ein Chemiewerk, nach dem Rückbau wurde festgestellt, dass der Boden saniert werden muss und das geschah Jahrzehnte lang nicht. Nach der Bodensanierung sollte dann ein großes Einkaufszentrum hier hinkommen und jetzt stehen Wohnungen hier und viele davon für Menschen, mit weniger Einkommen.

Mittwoch, 30. November: Meine Runde durch das Klinikviertel, in dem einst die modernsten Kliniken der Welt – so hieß es wenigstens – führt mich heute vor allem durch die Mathildenstraße mit den schönen Bauten der Augenklinik, des Mathildenstifts, ein Altenheim, dass zum städtischen Münchenstift gehört und der Kirche St.Elisabeth.

Montag, 21. November: Die äußere Maximilianstraße ist gesäumt von Prachtbauten und Denkmälern. Über den Thomas-Wimmer-Ring zum Isartor, eines der letzen erhaltenen Stadttor, zur Olympiade prachtvoll renoviert und am Karl-Scharnagl-Ring noch die Geldpaläste angeschaut. Ein eindrucksvoller Spaziergang.

Donnerstag, 17. November: An der Grenze zwischen der Schwanthalerhöhe, Untersendlinh un dem Bezirksteil St.Paul, einfacher gesagt um die Theresienwiese herum mischt sich die neue Bebauung auf dem alten Messegelände und der früheren Bauausstellung mit den klassischen Arbeitervierteln.

Dienstag, 15. November: Forstenried erweist sich mal wieder viel abwechslungsreicher, als der Ruf der dem Stadtviertel vorauseilt. Schöne Häuschen, alt und neu, ein Wanderweg auf einer ehemaligen Trambahntrasse.

Sonntag 13.November: Im Zehentstadelhaus war heute St.Martin auf einem echten Pferd und ungefähr 500 Kindern. Vorher sind wir durch einen wunderschönen Teil Obermenzings spaziert.

Samstag, 12. November: Nur ein paar Schritte von der Münchner Freiheit entfernt, finden wir zwar immer noch ein paar Kneipen, aber auch ruhige Straßen mit schönen Häusern und einer Bausünde ersten Ranges, dem Fuchsbau.

Donnerstag, 10. November: Und weil das Wetter gar so schön war, haben wir heute noch einen zweiten Spaziergang in der Pasinger Waldkolonie gemacht. Neben den wunderschönen Villen, die um 1910 für die Professoren der neuen Lehrerbildungsanstalt gebaut worden sind, gab es auch ein großen Schulzentrum und viele schön gestaltete neue Häuser zu sehen.

Donnerstag, 10.November: Heute gabs eine Stadtführung durchs Angerviertel mit interessanten Geschichten über das Heilig-Geist-Spital auf dem heutigen Viktualienmarkt, die Schrannenhalle, die von vorne herein eine Fehlkalkulation war, die Ohrwaschl am Sebastiansplatz, die Ohel Jacob-Synagoge auf dem St. Jakobs-Platz und die reich verzierte frühere Gasanstalt im Unteren Anger.

Mittwoch, 9.November: Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs an der Grenze von Neuhausen zur Maxvorstadt ist ein modernes Wohn- und Büroviertel rund um den Arnulfpark entstanden.

Mittwoch, 2. November: Die Untere Au ist etwas Besonderes. Gleich zwei Stadtbäche, der Auer Mühlbach und der Kegelhofbach begleiten uns auf unserem Spaziergang. Das Jugendzentrum liegt auf dem Gelände eine alten Papierfabrik, die Paipiermühle selbst ist heute städtische Wohnbebauung, die Straßen haben zum Teil mehrere Zweige und umschließen einen kleinen Block. Und geschichtsträchtig ist es hier ohnehin

Dienstag, 1.November: Hier wohnen eher nicht die Reichen. Ein bisschen Gewerbe, eine riesige Grund- und Mittelschule und viel Wohnungen, oft von Genossenschaften oder der Stadt errichtet prägen den Laimer Bezirksteil Friedenheim

Sonntag, 30.Oktober: Fast sommerlich wars nach der Umstellung auf die Winterzeit. Gerade richtig für den Luitpoldpark und seine Umgebung. Der Luitpoldpark, gestiftet zum 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold, geformt von den Schuttbergen nach dem zweiten Weltkrieg und heute bunt und belebt.

Samstag, 29. Oktober: Im Dreieck Moosach, Obermenzing und Untermenzing befindet sich der weitgehend unbekannte Hartmannshofer Landschaftspark mit dem Hartmannshofer Bach und drummherum sehr schöne Siedlungen bis hin zu richtigen Landvillen.

2 Antworten auf „Wo bin ich gerade unterwegs“

  1. Hallo Thomas,
    deine tollen Bilder habe ich von Frau Rothenbücher erhalten. Tolle Idee und Realisierung. Ich wohne mit meiner Frau inzwischen in München- Solln, Krennerweg. DieseStrasse hast du noch nicht in deiner Sammlung, ist auch nicht so interessant. Vielleicht sollten wir bei Gelegenheit einen Kaffee/Bier zusammen trinken und etwas ratschen über vergangene Zeiten. Wohne ja nicht weit von der WAWI weg.
    Manfred

    1. Lieber Manfred,
      vielen Dank für Dein Interesse und deine nette Rückmeldung. Keine Angst auch der Krennerweg kommt irgendwann dran bei mir, weil alle Straßen in München von mir und meist meiner Frau abgelaufen und entdeckt werden. Ich hoffe du hast Verständnis dafür, dass ich nicht so für einen Ratsch über die Vergangenheit zu haben bin, manches möchte ich lieber ruhen lassen. Ich wünsche Dir und Deiner Frau, dass ihr euch wohl in eurer neuen Heimat fühlt und ihr die Stadt genießen könnt.
      Thomas

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