Wo bin ich gerade unterwegs

Mein aktuelles München-Spaziergänger-Tagebuch

Freitag, 17. September: Ja was soll ich sagen, frei nach Eberhofer zitiert, bis wir alle im Stadtplan eingezeichneten Wege in Nymphenburg erlaufen haben werden, wird es schon noch eine Weile dauern. Heute waren wir im südlichen Teil des großen Parketts und am südlichen Schlosskanal und es ist uns sogar ein Reh begegnet. Schee wars.

Montag, 13. September: Die Ludwigshöhe ist ein Quell immer neuer Ansichten von Häusern, die ihren Ursprung im späten neunzehnten Jahrhundert haben, als die Isartalbahn – heute ein Fuß- und Radweg – diesen Teil Thalkirchens und Sollns erschlossen haben.

Sonntag, 12. September: Die bayerische Maximilianbahn wurde vor über 160 Jahren unter anderem deshalb gebaut, damit sich in Sendling Industrie ansiedeln konnte. Das haben wir auf unserem heutigen Spaziergang in Unter- und Mittersendling heute noch gemerkt, wenn die alten Betriebsgebäude heute oft Start-Ups eine Unterkunft bieten. Gefunden haben wir auch Wohnungen, die zumindest ursprünglich für die arbeitende Bevölkerung gebaut wurden und die Hauptschützengesellschaft, heute mit schönem Biergarten.

Samstag, 11. September: Zwischen zwei Regenschauern noch ein kurzer Spaziergang in Neuhadern. Freundlicherweise hat ein Anwohner eine sehr große Uhr auf seinen Balkon gestellt. Die ersten Blätter fallen schon. Grrr.

Montag, 6. September: Südliches Schlossrondell, Südliche Auffahrtsallee, Zuccalistraße, klingende Namen und wunderschönen Gebäuden und Blicken. Dazu auf der „Rückseite“ noch eines der besten Krankenhäuser Münchens in der Romanstraße, gelungener Spaziergang, der auch noch in dem wunderschönen Café Schreibwaren geendet hat.

Sonntag, 5. September: Ein kurzer Spaziergang in der Schönfeldvorstadt, genauer in der Königinstraße. Von Studentenvereinigungen über Allianzgebäude und der Tierärtzlichen Fakultät bis hin zum umlagerten Café ist hier vieles sehenswert.

Freitag, 3. September: Nach der langen Urlaubspause bin ich wieder in München unterwegs. Diesmal waren es zwei harlachinger Hauptstraßen, die Grünwalder Straße und die Seybothstraße, die den größten Teil meiner Tour ausmachten. Und es gab wieder Kunst, einige Kirchen und einen geologisch Interessierten, der wunderschöne Gesteine in seiner Einfahrt ausgestellt hat. Ich freu mich, wieder in München spazieren zu gehen.

Donnerstag, 22. Juli: Im Süden Pasings schlängelt sich der Pasinger Stadtpark um die Würm, ein eher in München unbekanntes Kleinod, dass uns sehr gut gefallen hat.

Dienstag, 20. Juli: Neupasing mit seinen wunderschönen Villen aus der Zeit des Jugendstils, das alte Dorf Pipping, dass wir heute noch in seiner bäuerlichen Struktur erahnen können und das grüne Obermenzing stoßen im Bereich der Würm aneinander. Ein abwechslungsreicher Spaziergang.

Sonntag, 18.Juli: Im Bezirksteil Maximilianeum und im angrenzenden Altbogenhausen sollte die Besuchenden nicht nur das Maximilianeum und den Friedensengel anschauen, sondern auch den schönen Park dazwischen, die Maximiliansanlagen, die zum Englischen Garten gehören. Und natürlich die vielen wunderschönen Villen, zum Beispiel diejenige, in der Gustav Roentgen arbeitete.

Donnerstag, 15. Juli: Langsam trauen wir uns auch wieder in die Innenstadt. Geimpft und in der Hoffung, dass viele von denen, die uns begegnen auch geimpft sind entdecken wir die alten und neuen Innenstadtläden und Gaststätten.

Dienstag, 13. Juli: Die Blumenau bietet nicht nur einen Blumenstrauß an Straßennamen, sondern viele besondere Häuschen mit vielen Versuchen einer schönen Gestaltung und hin und wieder die inzwischen weit verbreitete Münchner Spezialität die maximale Bebauung auf winzigen Grundstücken vorzunehmen.

Montag, 12. Juli: Den Rosengarten in Untergiesing wollten wir schon lange mal besuchen, aber bitte in der Zeit, in der auch die Rosen blühen. Einige wunderschöne Rosen, aber auch viele andere Blumen haben wir gesehen, vieles war aber auch schon verblüht. Also beim nächsten mal früher kommen. Sehr interessant habe ich die Giftpflanzenabteilung gefunden – viel gelernt.

Freitag, 9. Juli: An der Grenze zwischen Thalkirchen und Obersendling war früher Siemens zu Hause. Nicht nur ein Gebäude oder ein Firmengelände, nein ein ganzes Stadtviertel war das Siemenswerk, wie heute noch die S-Bahnstation heißt. Heute gibt Siemens hier nicht mehr. Dafür gibt es viele neue Firmen, Wohnnhäuser oder Studentenwohnheime. dazu verschiedene Tiere, Fische, Würmer und Kühe.

Mittwoch, 7. Juli: Ich sags gleich: die beiden wunderschönen Villen aus der Neupasinger Villenkolonie haben es heute rausgerissen. Die Lortzingstraße und auch der Beginn der Pippinger Straße an der Bahnstrecke München Augsburg sind eher keine städtbauliche Perlen. Auf den Rest der Pipinger Straße bin ich allerdings gespannt. Die alte Verbindung zwischen den selbständigen Gemeinden Pasing und Pipping an der Würm könnte noch einiges zu bieten haben.

Dienstag, 6. Juli: Einmal gemütlich um den alten Peter herum über den fröhlich bunt geschmückten Marienplatz, den Petersplatz, Zwischenstation auf dem Viktualienmarkt, gute Weißwürscht im Biergarten gegessen und über den Rindermarkt zurück gegangen. Als Tourist in der eigenen Stadt.

Montag, 5. Juli: Nach ein paar Tagen Urlaub waren wir heute in Nymphenburg unterwegs. Vor dem Bau des Schlosses hieß der Ort Kemnaten. Davon zeugt heute nur noch die Kemnatenstraße mit der Kostümbibliothek, die zum Stadtmuseum gehört und die in einer wunderschönen Villa Zehntausende von Büchern, Schriften, Grafiken und Fotos zum Thema Bekleidung und Stoffe enthält. Außerdem haben wir eine Gedenktafel für die Trümmerfrauen, Reihenhäuser mit versetzten Stockwerken und einen außergewöhnlichen, aber sicherheitstechnisch bedenklichen Balkon entdeckt.

Mittwoch, 17.Juni: Ein kleiner Rundgang im Klinikviertel zeigt mir, dass das Viertel seinen Namen ganz Recht hat. Die Polyklinik, die Chirurgische Klinik, die neue Portalklinik, die nächste Woche eröffnet, die Anatomie und viele andere Institute nur am Rand eines kurzen Spaziergangs.

Montag, 14. Juni: An der Grenze zwischen Thalkirchen, Obersendling und Solln haben wir Kunst in den verschiedensten Formen gefunden. Lüftlmalerei, Spraykunst am Privathaus und in der Eisenbahnunterführung, schmiedeeiserne Gitter und Architekturkunst in Form eines Häuserblocks, der an Bauten in den Südstaaten der USA erinnert. Sonst ist es dort ruhig, wenn man von den hin und wieder vorbeifahrenden Zügen absieht.

Sonntag, 13. Juni: Der Hartmannshofer Landschaftspark, durchflossen von Hartmannshofer Bach ist ein natürliches Kleinod in Moosach. Die wunderschönen naturbelassenen Wiesen beherbergen alleine 50 essbare Kräter- und Pflanzenarten – so wird zumindest behauptet- und einen empfehlenswerten Biergarten, haben wir selbst ausprobiert.

Donnerstag, 10. Juni: Heute gab es ein weiteres Stück Landsberger straße, heute in Laim. Es gibt einige recht schöne Häuser auch in diesem Teil. Ich habe sie nur so fotografiert, dass die jeweile greisliche Umgebung nicht mehr zu sehen ist.

Mittwoch, 9. Juni: Vom Dantepark am Nymphenburg-Biedersteinkanal entlang, vorbei an der Kirch St. Laurentius bis zum Concordiapark und seinem schönen Biergarten ging unsere heutige Tour. Und erneut war ich überrascht vom vielen Grün im Stadtviertel Dom Pedro, dass ich lieber Gern nennen würde.

Dienstag, 8. Juni: Der neue Teil des Waldfriedhofs ist nicht nur bewaldet, sondern mit seinem See und den Blumenwiesen drumherum besonders schön gestaltet. Die Aussegnungshalle schaut meiner Meinung nach zu sehr wie ein Industriegebäude aus.

Montag, 7. Juni: Der Süden von Alt-Solln ist ein ganz besonders Idyll mit Pferden, dem Sollner Weiher, der schon auf der Karte von 1809 eingezeichnet ist. Hier haben wir das Dorf-Feeling genossen, obwohl wir noch in München waren.

Samstag, 5. Juni: Die vielen Sträßchen der Siedlung Neuhausen sind sehenswert. Wer schon mal die Wendl-Dietrich-Straße entlang gefahren ist, kennt die sehr ähnlich gebauten Blöcke südlich der Straße und die vielen kleinen Gäßchen, die Teil dieser Siedlung sind. Trotzdem ist jede kleine Straße ist anders gestaltet bis hin zu den Türen. Die Siedlung Neuhausen war das erste große Bauprojekt der GEWOFAG, erbaut 1928-1930.

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