Wo bin ich gerade unterwegs

Mein aktuelles München-Spaziergänger-Tagebuch

Donerstag, 20. Februar, oder wie man heute schreibt 20.02.2020: Habe in der Fraunhofer Straße etwas besorgt und hatte anschließend einen Termin in der Metzstraße. Also bin ich durch die Isarvorstadt, über die Ludwigsbrücke in die Au und dann gleich nach Haidhausen gekommen.

Mittwoch, 19. Februar: Es stürmt und regnet, also gibt es nur eine kleine Runde um den Luise-Kiesselbach-Platz und zum Ende der Heckenstallerstraße.

Freitag, 14. Februar: auf der westlichen Seite vom Pasinger Bahnhof gibt es viele überraschende Blicke, allte Villen, ein Kunstwerk in der Unterführung, ein alter Bauernhof und die Pasinger Fabrik

Sonntag, 9.Februar: Die letzten Strahlen der Wintersonne vor dem Sturm habe ich genutzt die Forst-Kasten-Allee abzuspazieren. Die Allee selbst ist schön, die Autobahn daneben macht den Spaziergang aber nicht zu einem großen Vergnügen. Der Rückweg durch den Waldfriedhof macht mich nachdenklich. So viele italienische Soldatengräber. Schrecklich.

Samstag, 8. Februar: Einmal um die Stemmerwiese ist ein Spaziergang durch die Geschichte von Sendling. Ich kann mich noch daran erinnern, dass Kühe auf der Stemmerwiese gestanden haben.

Donnerstag, 6.Februar: Pasing südlich der Landsberger Straße ist ein ruhiges Wohngebiet mit einigen sehr orginellen Häuschen, einem Grünstreifen und im Hintergrund die Kirche Maria Schutz

Mittwoch, 5. Februar: Warum nicht mal an der U-Bahn Fraunhofer Straße aussteigen, wenn ich zum Marienplatz möchte. Es hat sich gelohnt, die Blumenstraße hat viele ganz außergewöhnliche Geschäfte, der Viktualienmarkt ist eh immer schön und die Theklastraße kannte ich vorher nicht.

Freitag, 31.Januar: Die Gegensätze im Zentrum Pasings überraschen mich. Die Neubauten im Schießschartenstil der Pasinger Höfe, ein altes Fabrikgebäude als Coworking space, die Würm mit einer Insel und einem Märchennhäuschen und das Denkmal für die KZ-Häftlinge, die in den letzten Tagen des Naziregimes durch das Würmtal getriebn wurden

Donnerstag, 30.Januar: Von der Au nach Haidhausen durch die Franziskanerstraße. So gemischt zwischen wunderschönen alten Häusern, potthässlichen Betonklötzen und einigermaßen ansehnlichen modernen Gebäuden habe ich es selten so dicht beieinander gesehen

Dienstag, 28.Januar: In Mittersendling gibt es ein Viertel mit Tiroler Straßen, naja von Kiefersfelden kann man wenigstens nach Tirol schauen. Der Münchner kennt vor allem das Fundbüro und vielleicht noch den Partnachplatz. Ach ja, die Partnach ist ja auch nicht ganz in Tirol …

Montag, 27. Januar: So ruhig, wie es in Großhadern mitten am Tag ist, kann man nur in wenigen Teilen Münchens leben. Es war schon fast unheimlich, wie wenig Menschen hier auf der Straße sind.

Samstag, 25.Januar: Eiskalt und trüb, ein Wetter, um wieder ein Stück vom Waldfriedhof neu zu entdecken

Freitag, 24. Januar: Heute hatte ich einen Gang durch die Geschichte Münchens durch die Sendlinger Straße, vorbei am Asamhaus und der Asamkirche zur Rosenstraße und dann über den Rindermarkt mit dem Löwenturm zur Synagoge am St.-Jakobs-Platz. Heute waren wir bei der jüdischen Gemeinde, um unser Empörung über eine rechtsradikale Demonstration zu zeigen, die dann zum Glück abgesagt wurde.

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