Wo bin ich gerade unterwegs

Mein aktuelles München-Spaziergänger-Tagebuch

Sonntag, 11. April: Heute haben wir das warme Wetter noch schnell genutzt, bevor die nächste Winterwoche kommt. Ziel war wieder Solln, die Bäume sind zwar noch kahl, aber in den Vorgärten blüht es, dass es eine Freude ist. Die schwarzen Wolken haben wir einfach ignoriert und haben die Umgebeung rund um die Vorhoelzerstraße und den Herrmann-Hahn-Platz genossen.

Samstag, 10.April: Heute war ich noch mal in Großhadern unterwegs. Die Tischlerstraße führt mitten durch den Fürstenrieder Wald, beginnend mit dem Wertstoffhof und dem Abzweig zu unserem Lieblingsbiergarten, dem Waldheim, weiter schürlgerade, vorbei an idyllischen Gartenhäuschen, der Kriegsgräbergedenkstätte für die Toten des ersten Weltkrieges bis nach Fürstenried. Richtung Westen zweigen zwei Forstwege ab, die bis zur Staatsstraße nach Neuried führen, die gleichzeitig die Stadtgrenze zu München ist.

Montag, 5. April: Heute nur ein kurzer Spaziergang im Neubauteil von Großhadern. Es war sehr ruhig, es wohnen hier wohl kaum Kinder?

Karfreitag, 2. April: In Laim im Bezirksteil St. Ulrich gibt es passenderweise doch einige Ziegelbauten (Laim, ursprünglich Loam, also der Lehm, aus dem die Ziegel sind), außerdem haben wir tiroler Karfreitagsschmuck gefunden, einen Genossenschaftsbau um einen ganzen Block herum und schöne Einfamilienhäuschen.

Donnerstag, 1. April: Nymphenburg hat nicht nur einen vornehmen Ruf, den einen und die andere Vornehme mag man hier finden. Erst sind wir an der Schlossmauer entlang, bis zu einem alten Bauernhof, so dachten wir zuerst, aber nein es war ein Jagdzeughaus. Dann sind wir weiter an schönen Villen und Reihenhäusern, einem wunderschönen Hotel und sogar an einem Atelier vorbei. Und übrigens, hier gibt es auch Nichtmillionäre, die hier wohnen.

Mittwoch, 31.März: Im Bezirksteil Friedenheim in Laim haben wir das Gefühl gehabt: hier wohnt noch der/die normale Münchner*in, die Eisenbahner sowieso, die trifft man nicht nur in den Eisenbahnerwohnungen, sondern auch im Schrebergarten unter dem Signal, nein auch die anderen, die sich zwar stolz systemrelevant nennen dürfen, die dazugehörige relevante Bezahlung bekommen aber andere.

Dienstag, 30.März: Ja, was soll ich sagen. Dieser Teil von Solln, den wir heute besucht haben ist so ganz ohne Sehenswürdigkeiten. Nicht hässlich, nicht schön, nichts außergewöhnliches und sehr, sehr ruhig war es hier (nachdem das Kehrfahrzeug weg war), aber das konnte ich nicht im Bild festhalten.

Montag, 29.März: Traumwetter beim Spaziergang rund um den Hinterbrühler See, der zwischen Isarwerkskanal und Ländkanal Anfang des 20. Jahrhunderts künstlich angelegt wurde. Heute ist er Heimat für spazierwütige Münchner*innen, Karpfen und Wasservögel aller Art. Auf einer Insel brütet gerade ein Schwanenpaar, dem jemand sogar eine Regenschutzplane über das Nest gespannt hat.

Sonntag, 28.März: Ich erinnere mich noch an Messen, die ich in alten Messegelände besucht habe. In den paar Tagen, die seit dem vergangen sind hat sich ganz schön was verändert. Ein interessantes Wohngebiet direkt neben der Innenstadt und trotzdem ruhig und an einigen Stellen auch grün, das Verkehrsmuseum, aus meiner Sicht sehr gelungen und viele moderne Arbeitsplätze entlang der Ganghoferstraße.

Samstag, 27. März: In der Perlschneiderstraße in Pasing war früher der Perlschneider ansässig, der die Eber kastriert hat. Heute wohnen da brave Einfamilienhausbewohner, jedenfalls soweit wir dies von außen beurteilen konnten. Die lange Perschneiderstraße sind wir hin und den parallel verlaufenden Grünstreifen sind wir wieder retour gelaufen.

Mittwoch, 24. März: Endlich wieder Sonne und Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang auf der Hochleite, entlang am Isarhochufer mit Blick weit nach Obersendling. Auf dem Rückweg gab es dann wieder viele Häuser der Reichen zu bewundern, aber erst nachdem wir den Menterschwaig-Biergarten passiert hatten

Dienstag, 23. März: Oberhalb des Isarhochufers fühlt sich Thalkirchen gar nicht wie Thalkirchen an. Sogar die U-Bahn-Station in der Tölzer Straße heißt Obersendling, obwohl sie voll und ganz in Thalkirchen liegt. Die Grenze ist erst bei der Bayerischen Maximiliansbahn

Montag, 22. März: Den dritten Tag hintereinander kalt und greißlich. Also sind wir trotzdem auf die Spaziertour, diesmal wieder in der Blumenau und wenigstens eine Blume haben wir gesehen.

Freitag, 19. März: Entgegen aller Wetterprognosen gab es heute doch ein kleines Sonnenstrählchen und so sind wir schnell nach Neuhadern gefahren und haben frische Luft geschnappt.

Donnerstag, 18.März: In dem heutigen April-Wetter-Mix haben wir uns heute die Sonnenstunde herausgesucht und sind an der Grenze der Stadtbezirke Sendling-Westpark und Obersendling spazierengegangen. Von einer bunten Schule, einem verkehrsumtosten Altenheim, einer Fernkältebaustelle bis zu einem normalen Wohngebiet in der Zielstattstraße.

Dienstag, 16.März: Trotz des widrigen Wetters haben wir ein kurzes Sonnenloch genutzt und sind nach Fürstenried zu einem kurzen Spaziergang aufgebrochen. Besonders bemerkenswert waren die originellen Balkonformen, die wir entdeckt haben.

Samstag, 13. März: Heute haben wir Neuhausen einen Besuch abgestattet. In dem Viertel nördlich der Arnulfstraße haben wir viele – schön renovierte – Genossenschaftswohnungen gefunden, einige alte Herschaftshäuser und auch das ein oder andere ziemlich hässliche Haus aus den Sechzigen oder Siebzigern.

Freitag, 12.März: Friedenheim ist eines der Quartiere in München, in dem noch einigermaßen bezahlbare Wohnungen existieren. Es war ein ruhiger Spaziergang bei kaltem Wind, deshalb wars heute nicht furchtbar lang.

Donnerstag, 11. März: Windig wars und deshalb heute auch kurz. Der Teil Thalkirchens, der oberhalb der Isarhangkante liegt ist ein Mix zwischen Gewerbegebieten im Dunstkreis des früheren Siemensimperiums und den dazu gehörigen Wohnsiedlungen. Aber die erste echte Osterdeko in diesem Jahr haben wir hier gesehen.

Dienstag, 9. März: Die Grenze zwischen Thalkirchen und Solln und im Süden nach Pullach war heute unser Ziel. Ja hier kann man gutr Villen schauen und ein Stück der früheren Isartalbahn folgen, von der sogar noch eine alte Brücke übrig ist. Neben den geschmackvoll alten Häusern gab es aber auch eine Reihe von grauen Legohäusern einiger Architekten, die sich gerne modern nennen.

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